Deutscher Freiwassermeisterschaft im Bodensee

Rolf Thiry holt zweimal BRONZE!

Die Deutschen Freiwassermeisterschaften in Lindau – Bodensee zeigten sich vier Tage lang von ihrer hochsommerlichen Seite. Beste Voraussetzungen also für den Ablauf einer Freiwassermeisterschaft.

 

Die Fahrt mit dem VfV Bus zum Bodensee war mit fröhlicher Stimmung, Ereignissen (für Insider: Verkehrsfunk, LKW mit Dixi-Toiletten/Hupe/Umleitung etc.) und Vollsperrung um 15:30 Uhr am Eichwaldbad zu Ende. Durch die moderne Technik wurde während der Fahrt von den Aktiven immer wieder der aktuelle Stand der Dinge durchgegeben. Nachdem alle Aktiven, die noch mit Pkw’s unterwegs waren, ebenfalls vor Ort waren, wurden die Einlassbänder / Parkausweise verteilt. Die Transponder mit den nummerierten Badekappen wurden erst später im Hotel von Susi an die Sportler verteilt.

Nachdem man vor Ort klären konnte, wo der Pavillon aufgestellt werden durfte, ging es ab zum ersten Schwimmen im Bodensee. Der Wellengang sorgte für manche Überraschungen bei den Teilnehmern und es blieb bei einer kleinen geschwommenen Runde. Erschwerend war es aber auch, dass noch nicht die offiziellen Bojen gesetzt waren und eine Orientierung somit schwer fiel.

Nach dem Training ging es dann in Richtung Bregenz zum Hotel. Zufrieden über die Unterkunft ließ sich die Mannschaft ein italienisches Restaurant in der Nähe empfehlen und Tische reservieren. Bei einer schönen kurzen Wegstrecke an der Seebühne und Ufers des Bodensees entlang erreichte das Team die Gaststätte. Aus den Erfahrungen anderer Restaurantbesuchen mit so großer Personenzahl ahnte man nichts Gutes mit der Wartezeit. Daher war man umso mehr überrascht, dass das Essen für alle nach 10 Minuten serviert wurde.

Am ersten Wettkampftag konnten die Schwimmerinnen über die 2,5 km mit wesentlich ruhigerem Wasser starten. Die Strecke war in einem Dreieckskurz von 1.250 m mit Bojen gekennzeichnet und die in 40 cm Tiefe gemessene Wassertemperatur zeigte 18,2 Grad an.

Die Mädchen hatten sich bei den 10km Rennen am Vormittag die Starts genau angesehen und die beste Startposition schnell erkannt. Somit platzierten sich Alle bei ihren Starts im unteren Randbereich und starteten aus dem tieferen Wasser heraus. Somit konnten sie sich auch aus den harten Positionskämpfen heraushalten und sich gut positionieren. Catharina Beike benötigte für diese Strecke ganze 33:52,51 Minuten und belegte im Jahrgang 2001 den 8. Platz und verfehlte die Bronzemedaille knapp mehr als 34 Sekunden. Alena Lindner (99) 35:42,31 Min. Platz 18, Maria Genath (00) 35:52,42 Min. Platz 19, Gillian Klein (99) 37:32,17 Min Platz 22, Karina Rudolph (02) 38:17,19 Min. Platz 25, Frederike Höppner (00) 39:23,07 Platz 30, Mattea Blumenberg (01) 40:37,30 Platz 40, Susanne Boßerhoff (AK 50) 46:50,96 Min. Platz 5.

Am zweiten Tag ging es für die drei männlichen Aktiven über diese Strecke in den Bodensee. Bei minimal angestiegener Wassertemperatur von 18,9 Grad taten es die männl. Aktiven den Mädels nach und starteten aus dem unteren Bereich heraus. Rolf Thiry (AK 60) konnte in der Zeit von 50:22,66 Min. die erste Bronzemedaille für den VfV erkämpfen. Beim Start wurde er von der Mannschaft mit lauten Gesängen angefeuert. Mit Blick auf dessen Konkurrenz war dem Team nach der ersten Runde bereits schnell klar, wenn nichts Dramatisches dazwischen kommt es für Bronze reichen wird. Entsprechend wurde er beim Zielanschlag von der Mannschaft bejubelt. Christian Reimers (00) 37:00,65 Platz 29, Paul Klußmann (00) 40:41,35 Min. Platz 37.

Bei den Staffelwettbewerben 3x1,25 km am Nachmittag belegte die 1. Mannschaft (Genath, Beike, Lindner) mit 53,40,25 Platz 9 und die 2. Mannschaft mixed (Klein, Rudolph, Reimers) in 55.09,24 Min. Platz 29.

Um auf eine eventuelle Zusammenlegung der Wettkämpfe über 5 km am Samstag gewappnet zu sein, war die Mannschaft pünktlich zum Wettkampfbeginn im Eichwaldbad eingetroffen. Durch die Wasserwacht wurde jedoch der Wettkampf unverändert freigegeben. So wurde bis zum Start am Nachmittag immer wieder mal argwöhnisch zu den Bergen geschaut, wo immer wieder dicke Gewitterfronten zu erkennen und hören waren. Die Wassertemperatur an diesem Tage war wieder leicht auf 19,3 Grad angestiegen.

Entgegen der ersten beiden Startwellen kam zum Start der VfV Schwimmerinnen immer mehr Wind auf. Unbeeindruckt gingen die vier Starterinnen an den Start. Nach etwas mehr als der Hälfte des Rennens waren die Wellen schon so stark geworden, dass man die Schwimmerinnen in der Ferne nur noch schwer erkennen konnte. Nach 1:13:18,22 Stunde kam Catharina Beike (01) als Erstes durchs Ziel und belegte den 12. Platz. Alena Lindner (99) benötigte 1:14:14,57 Stunde Platz 15, Maria Genath (00) 1:17:10,77 Stunde Platz 19, Frederike Höppner (00)1:25:24,02 Stunde Platz 28. Alle vier Schwimmerinnen waren froh mit ihrem Rennen fertig zu sein. Denn in der nachfolgenden Starterwelle waren die Wellen mittlerweile so stark, dass einige Schwimmerinnen völlig entkräftet im Zielbereich anlangten bzw. mit den Surfbrettern an die Stegtreppe gebracht werden mussten. mal

Nach dreimaligem Restaurantbesuch beim gleichen Italiener, beschloss man am letzten Abend zum Griechen zu gehen. Hier ging ebenfalls alles fix und auch dieser Abend ging mit fröhlicher Stimmung für die Sportler zu Ende.

Am letzten Wettkampftag bestritten Rolf Thiry und Christian Reimers den Abschlusswettkampf. Bei wieder ruhiger Wasserlage und 19,9 Grad Wassertemperatur erkämpfte sich Rolf Thiry (AK 60) seine zweite Bronzemedaille mit einer Zeit von 1:43:45,55 Stunde.

Christian Reimers (00) belegte über die Distanz den 25. Platz in 1:17:33,88 Stunde.

Während Christian Reimers sich von seinem 5 km Rennen erholte, wurde alles wieder verpackt und in die Fahrzeuge geladen.

Auch die mitgereisten Eltern erlebten zwar anstrengende – aber auch schöne Wettkampftage – manche verpassten kein Rennen – und Abende im Wirtshaus am See.

Am Ende des letzten Wettkampftages blickten alle Sportler auf eine tolle Meisterschaft zurück, was nicht nur an der guten Organisation vor Ort und der traumhaften Kulisse lag, sondern auch an den Sponsoren, die die Teilnahme für sie erst möglich gemacht hatten.

Auch die Trainerin war mit Allen zufrieden, da alle bis ins Ziel durchgehalten und gekämpft haben. /bk

Warten auf Beschriftung  v.l.: Lindner, Höppner, Genath, Beike

Start Mädchen

Maria Genath vorne mittig

Starts der Jungen

Pause zwischen den Anfeuerungsrufen

Verpflegungs- und Rückzugsmöglichkeit  VfV Pavillon

Letzte Besprechung vor dem 5km Start Christian Reimers

mit Trainerin Boßerhoff und Rolf Thiry

Frederike Höppner 5km

Die Mannschaft bedankt sich auch bei der Peter Klußmann – Signal Iduna

für die neuen Teamjacken und Handtücher!

Rolf Thiry mit beiden Bronzemedaillen

Rolf Thiry’s Medaillen

 

 

 

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